Eigentlich sollte dies hier ein Querbeet-Naschen-Blog werden, aber irgendwie dominiert die Schokolade. Aus diesem Grund habe ich jetzt einen eigenen Blog nur für Schokolade eröffnet.
Falls ihr unsere Schokokategorie also weiterhin verfolgen wollt, besucht uns bitte künftig auf
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Ich hoffe auf zahlreiche Besuche!
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Achtung! Neuer Blog: http://www.schoko-schoko.de.vu
Ein- oder zweimal hat uns unser Blogleser Antonio die “Porcelana” von Domori empfohlen. Vielen Dank dafür!
Eigentlich wollte ich in Dortmund im Weinhaus Hilgering, wo einige Domori-Tafeln verkauft werden, noch eine Domori lattesal kaufen. Aber leider gab es sie nicht mehr. Ich fragte den freundlichen Verkäufer, ob er sie nachbestellen würde. Da fiel mir Antonios Empfehlung ein und ich fragte auch nach der “Porcelana”. Ein paar Tage später erwarb ich in dem Laden die 25g-Tafel “Porcelana” für 3,95€.
Von allein hätte ich diese Edelbitterschokolade mit ihre 70% niemals gekauft, da ich normalerweise Vollmilchschokolade bevorzuge. Die “Porcelana” ist wirklich eine sehr exquisite Schoko. Da hätte ich wirklich etwas verpasst! Hier schmeckt man die aromatische Vielfalt und Feinheit eines guten Criollo-Kakaos in seiner fast reinen Form. Lassen wir erst einmal die Zutaten für sich sprechen!
Zutaten: Kakaopaste, Rohrzucker
Kakaogehalt: mind. 70%
Geschmack: Ganz anders, als erwartet. Der Schmelz ist sehr zart, das Aroma von erstaunlich milder Bitterkeit und angenehmer Süße. Die Schokolade schmeckt leicht alkoholisch, etwa wie ein milder Whiskey.
Laut Verpackung habe die Schoko eine “Note von Brot, Butter und Marmelade”, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Den entfernten Geschmack von Brot vielleicht… ein dunkles Roggenbrot oder Pumpernickel. Aber Butter auf keinen Fall!
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In meinem letzten Beitrag habe ich euch bereits die Maglio Papuasia vorgestellt. Ebenso exquisit, aber ganz anders ist die Messico. In der Innenseite der Verpackung steht: “In den fruchtigen Ebenen des Tabasco nahe der karibischen Küste und im Norden von Chiapas wächst ein aromatischer Criollo mit den Nuancen eines Forastero.” Wie bei der Papuasia frage ich mich, ob diese Kakaosorte nun verwendet worden ist oder ob das einfach nur ein Infotext ist, der nichts mit der Schokolade zu tun hat… So wie die Piemont-Kirsche von Mon Chéri.
Zutaten: Zucker, Kakaomasse Messico, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Emulgator: Sojalecithin, natürliches Aroma: Vanille
Kakaogehalt: mind. 40%
Geschmack: Wunderbarer Schmelz wie schon bei der Papuasia. Doch während die Papuasia ein sehr helles, blumiges Aroma hat, ist es bei der Messico etwas weniger hell, trocken mit einer vanilligen Note.
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Die 50g-Schokotafeln des italienischen Herstellers Maglio sind mit ihren 3€ pro Stück sicherlich nicht die günstigsten, aber dafür unheimlich köstlich. Die Verpackung ist äußerst schlicht gehalten. Die einzelnen Sorten sind lediglich 1. durch die Aufschrift und 2. durch die sich ändernde Farbe des oberen Teils (hier bei der Papuasia ocker) zu unterscheiden.
Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse Papuasia, Emulgator: Sojalecithin, natürliches Aroma: Vanille
Kakaogehalt: mind. 36%
Geschmack: sehr heller, frischer und blumiger Geschmack mit vanilliger Note, schön aromatisch
Wenn man die Papp-Verpackung auseinandernimmt, um die Innenseite zu lesen, erfährt man: “Criollo und Forastero aus Java sind die Bestandteile dieser hervorragenden Schokoladensorte”. Ob ausschließlich die beiden Sorten benutzt wurden, weiß ich nicht. Es ist mir im Grunde auch egal, weil diese Vollmilchschokolade wirklich herrlich schmeckt. Vergleichbar ist sie, wenn ich mich recht erinnere, mit der Venchi Vollmilch, nur dass die Maglio wesentlich aromatischer ist.
Ebenfalls probiert habe ich die Maglio Messico, über die ich euch später berichte.
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Die Schweizer sind wirklich sehr fleißig in der Schokoladenherstellung neben den Italienern und den Franzosen. Mit der Vollmilch-Schokolade von Pamaco kann man trotz der vielen Zutaten nicht viel verkehrt machen.
Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Magermilchpulver, Rahmpulver, Emulgator (Sojalecithin), Vanille
Kakaogehalt: mind. 37%
Geschmack: Die Schoko hat einen langsamen, cremigen Schmelz und ein frisches, schokoladiges Aroma von angenehmer süße. Außergewöhnliche Geschmacksentfaltungen gibt es nicht.
Die 125g-Tafel habe ich für unglaubliche 7,50€ gekauft. Verwendet wurden laut Verpackung ausschließlich Kakaobohnen der Sorte “Criollo” aus Venezuela (Maracaibo). Trotzdem ist die Schokolade nichts besonderes, obwohl sie ganz angenehm schmeckt. Für den Preis sind mir auch viel zu viele zusätzliche Zutaten drin: neben Magermilch- und Rahmpulver meinte ich damit vor allem das überflüssige Sojaeiweiß. Anstatt 12h hätte Pamaco lieber länger conchieren und dafür auf Soja verzichten sollen.
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Der italienische Hersteller Amedei ist eigentlich weltbekannt für seine exquisiten Schokoladen. Die Vollmilch “La Tavoletta” war meine erste von Amedei und ich muss schon sagen, dass ich recht enttäuscht bin für eine Schoko, die 5,90€ pro 100g kostet. Ich habe mindestens etwas in der Richtung Cluizel erwartet.
Zutaten: Rohrzucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Vanille
Kakaogehalt: mind. 32%
Geschmack: Der Schmelz ist fein, das Aroma mild, milchig-süß, etwas karamellig, nicht besonders schokoladig. Ich konnte auch keine besonderen Geschmacksentfaltungen feststellen.
Was ich eigentlich erwartet hatte, war irgendeine besondere Kakaonote, die die Schokolade einzigartig macht. Stattdessen war sie recht gewöhnlich, vergleichbar mit der Blanxart, allerdings nicht so blumig. Die Amedei Vollmilch gehört definitiv nicht zu den Sorten, die ich persönlich weiterempfehlen würde. Wer aber den “einfachen”, überraschungslosen Vollmilch-Geschmack schätzt, dem wird sie vielleicht gefallen. Von der Qualität her ist jedenfalls nichts an ihr auszusetzen.
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Das Chaos auf meinem Schreibtisch wird immer größer. Bei einigen Schokoladen suche ich schon verzweifelt nach meinen Notizen. Wenigstens ist eine der wichtigsten Schokoladen nicht verloren gegangen: die “Mangaro” des französischen Schokoladenherstellers Michel Cluizel, die von der Academy of Chocolate 2009 mit dem Bronze-Award für die beste Schokoladentafel ausgezeichnet wurde.
Zutaten: Vollmilchpulver, Kakao, Kakaobutter, Rohrzucker, Bourbon Vanille-Schote
Kakaogehalt: mind. 50%
Geschmack: Die Schokolade hat einen wunderbar zarten Schmelz, der sanft rauchig, leicht salzig und frisch aromatisch auf der Zunge zergeht und ein Kaffee-Aroma entfaltet.
Schokoladen von Cluizel stehen damit auf meiner Favoritenliste ganz oben. Für alle, die Vollmilchschokoladen gern etwas exotischer mögen und großen Wert auf den Geschmack der Kakaobohne und nicht auf irgendwelche Zusatzstoffe legen, denen lege ich Cluizel ans Herz.
Gekostet hat sie etwa 5,90€ die 100g-Tafel.
Ich habe noch eine andere Sorte, denen Namen ich gerade vergessen habe, die ich euch die Tage vorstellen werde.
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Für 3,60€ die 50g-Tafel habe ich die Stainer Bio Vollmilchschokolade mit Bourbon Vanille gekauft. Im Internet scheint es keine eigene Webpräsenz zu geben des italienischen Herstellers, dafür gibt es einige Informationen (bitte entsprechende Schoko heraussuchen) in dem Onlineshop, bei dem ich sie bestellt hatte.
Zutaten: Rohrzucker, Milchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator: Sojalecithin, natürliche Vanille
Kakaogehalt: mind. 32%
Geschmack: Geschmacklich ist diese Schokolade ziemlich enttäuschend angesichts des Preises. Der Schmelz ist nicht so sanft, eher von mehliger Konsistenz, die im Hals kratzt. Die süße Vanillenote sowie ein Geschmack nach Soja dominieren, das Schokoladenaroma steht deutlich im Hintergrund.
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Die Verpackung der Blanxart Vollmilch-Schokolade ist interessant, denn die Außenverpackung ist aus Packpapier, schlicht umbria-farben bedruckt mit antiquiertem Erscheinungsbild. Ich finde, dass sie nicht wirklich zum Geschmack der Schokolade passt.
Zutaten: Kakao, Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Lecithin
Kakaogehalt: 33%
Geschmack: Sie schmilzt schnell und cremig, ist recht blumig-süß und milchig mit mittelstarker Kakaonote. Typisch Vollmilch.
Anfänglich mochte ich die Banxart nicht so gern, weil sie recht gewöhnlich schmeckt. Aber nach einer Weile lernte ich sie doch zu schätzen. Es ist eine gute Vollmilch mit interessanter, blumiger Geschmacksentfaltung. Wem Überraschungen nicht so zusagen, der kann ruhig zur Blanxart greifen. Die 200g-Tafel kostet ca. 3,90€.
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Lang ist es her, dass ich die Schokoladen gekauft und vernascht habe. Jetzt stapeln sich die Verpackungen und Notizen auf meinem Schreibtisch. Es wird langsam Zeit, dass ich den Kram abarbeite.
Die Bonnat Surabaya wollte ich euch schon lange vorstellen, eine Köstlichkeit eines französischen Schokoladenherstellers, dessen Unternehmen 1884 in Voiron (Isère) gegründet wurde. In dieser Reihe gibt es noch zwei weitere Schokosorten, die Asfarth und die Java. Meine Lieblingssorte ist jedoch die Surabaya.
Zutaten: Kakao, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver
Kakaogehalt: mind. 65%
Geschmack: Die Surabaya hat einen langsamen Schmelz und braucht ihre Zeit, um ihre Aromavielfalt zu entfalten. Zunächst schmeckt man eine recht bittere Note zu der sich nach einiger Zeit ein heller, feiner Geschmack gesellt mit rauchiger Note.
Normalerweise mag ich keine Bitterschokoladen, aber die Bonnat ist noch an der Grenze. Besonders gut an ihr ist, dass sie nicht zu süß, aber auch nicht zu bitter ist. Für mich als Vollmilchschoko-Freund, der es nicht zuckersüß mag, ist die Surabaya eine gute Wahl. Eine zeitlang war sie meine Lieblingsschokolade, bis ich Cluizel entdeckte. Jetzt hat eine andere Schokolade Platz 1 inne.
Gekostet hat sie, glaube ich, 3,90€ die 100g-Tafel.
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